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Interdisziplinäre Forschung an der FAU

Spezialisierte Spitzenforschung ist ein Kernpfeiler der FAU. Komplexe Herausforderungen an der Schnittstelle von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft benötigen jedoch außer der fachlichen Spezialisierung auch die Verzahnung von Fachwissen in interdisziplinären Forschungsprojekten und -gruppen. Die FAU verfügt bereits über mehr als zwei Dutzend interdisziplinäre Zentren, die mit ihrer Forschung erfolgreich über die Grenzen der Universität hinaus wirken. Das CMTS setzt an den bestehenden interdisziplinären Kompetenzen der FAU an, bündelt und vernetzt sie und macht die Kooperationsaktivitäten sichtbar.

Die nachfolgenden Projekte aus drei verschiedenen Fakultäten der FAU verdeutlichen exemplarisch die Bandbreite an bestehenden interdisziplinären Forschungsprojekten an der FAU.

Aus Tradition verfolgt der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften das Ziel, durch interdisziplinäre Spitzenforschung, Wissenschaft, unternehmerische Praxis und gesellschaftliche Fragestellungen zusammen zu bringen. Damit fügt sich das Forschungsportfolio des Fachbereichs nahtlos in die Wissenschaftsschwerpunkte Kohäsion, Transformation und Innovation der FAU. Der Fachbereich verfügt über zwei interdisziplinäre Zentren: das Dr. Theo und Friedl Schöller Forschungszentrum für Wirtschaft und Gesellschaft sowie das interdisziplinäre Zentrum „Arbeitsmarkt und Arbeitswelt“. Darüber hinaus forschen die Institute des Fachbereichs und die Lehrstühle an verschiedenen interdisziplinären Fragestellungen, beispielsweise in den Forschungsfeldern Management, International Business & Globalisierung und Wirtschaftsinformatik.

Die interdisziplinären Kompetenzen des Fachbereichs werden u.a. im Projekt CODIFeY (Community-basierte Dienstleistungs-Innovation für e-Mobility) gebündelt, das sich zum Ziel gesetzt hat, die Nutzerakzeptanz der Elektromobilität zu steigern. Im inter- und transdisziplinären Forschungsprojekt CODIFeY arbeiten mehrere Lehrstühle des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der FAU gemeinsam mit weiteren universitären Partnern und Akteuren aus Industrie und Wirtschaft an mehrdimensionalen Fragestellungen im Themenfeld  Elektromobilität. Dabei werden über die Plattform eMobilisten.de, die unter anderem eine online Community, Ideenwettbewerbe sowie interaktive e-Learning Kurse beinhaltet, nutzerorientierte und innovative Konzepte für Elektromobilitäts-Dienstleistungen entwickelt

Hier finden Sie weitere Informationen zum interdisziplinären Projekt CODIFeY und dem Beitrag des Fachbereichs.

Die Technische Fakultät (TF) steht seit nunmehr 50 Jahren für Forschung und Lehre auf höchstem Niveau. Dabei gehört die disziplinenübergreifende Zusammenarbeit der fünf Departments Chemie- und Bioingenieurwesen, Elektrotechnik, Informatik, Maschinenbau und Werkstoffwissenschaften zum alltäglichen Leben, ebenso wie der nationale und internationale Austausch auf universitärer Ebene und mit der Wirtschaft und Industrie. Die fächerübergreifenden Wissenschaftsschwerpunkte „Neue Materialien und Prozesse“, „Optik und optische Technologien“, „Medizintechnik“, „Elektronik, Information und Kommunikation“ sowie „Energie, Umwelt und Klima“ verdeutlichen diesen Ansatz und Anspruch nachdrücklich.
In der Forschung kann die TF nicht nur auf die Beteiligung an der Exzellenzinitiative in Form des Exzellenzcluster EAM, sondern auch auf die Graduiertenschule SAOT verweisen. Daneben leiten Forscher der TF drei Sonderforschungsbereiche und Transregios an und sind an zwei weiteren beteiligt. Zudem gehören Graduiertenschulen, Forschergruppen, Schwerpunktprogramme und eine Vielzahl an Einzelvorhaben zu den Forschungsvorhaben der TF. Neben den durch die DFG geförderten Maßnahmen werden alle weiteren Förderinstrumente genutzt, beispielsweise AiF, BFS, BMBF, EU und die Industrie.

Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Technischen Fakultät.

Die Philosophische Fakultät und der Fachbereich Theologie sind an insgesamt sieben Zentralinstituten und 15 interdisziplinären Zentren beteiligt und dokumentieren damit eine lange und erfolgreiche Tradition interdisziplinären Arbeitens sowohl zwischen verschiedenen geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen als auch darüber hinaus. Zudem werden an zahlreichen Lehrstühlen und Instituten drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte mit einem klar interdisziplinären Ansatz im Verbund mit Partnern aus anderen Fakultäten und Universitäten durchgeführt.

Unter den interdisziplinären Zentren sei an dieser Stelle das Erlanger Zentrum für Literatur und Naturwissenschaft (ELINAS) hervorgehoben. ELINAS bietet ein Forum für den interdisziplinären Dialog und widmet sich dem wechselseitigen Wissenstransfer zwischen Physik und Literatur. Das Zentrum adressiert sowohl die Bedeutung von Sprache und Metaphern in der physikalischen Forschung als auch Verfahren der Diskursivierung und narrativen Modellierung naturwissenschaftlicher Theorien in literarischen Texten. Damit leistet ELINAS einen Beitrag zum bessern und tieferen Verständnis unterschiedlicher Formen der Welterschließung und Wirklichkeitsdeutung, die sich nicht nur wechselseitig beeinflussen, sondern auch die Wahrnehmung von naturwissenschaftlichen Sachverhalten in der Öffentlichkeit, die nicht selten über das Medium der Literatur Zugang zu physikalischen Fragestellungen erhält.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den zentralen Einrichtungen und Zentren an der Philosophischen Fakultät und dem Fachbereich Theologie.